Mai Doodle · Graz, Österreich

Über uns

Hemma und ihr Mann mit Hazel und Maroni bei einer gemeinsamen Bergtour
Zuhause

Hallo, wir sind Mai Doodle

Ich bin Hemma Maiberg und lebe mit meinem Mann Rene, unseren Kindern und Hunden am Stadtrand von Graz, direkt am Plabutsch. Hinter unserem Haus beginnen die Wanderwege, im Garten schauen immer wieder Rehe vorbei – und trotzdem ist die Stadt ganz nah.

Unsere Hunde sind ein fester Teil unseres Familienlebens. Genauso sollen auch unsere Welpen aufwachsen: nicht abseits in einem eigenen Welpenraum, sondern bei uns im Haus, mitten im Alltag und mitten in der Familie. Mai Doodle ist ganz bewusst eine kleine, familiäre Zucht, bei der wir uns mit Herzblut um jeden einzelnen Wurf kümmern.

Unsere Familie während unseres Jahres in Australien
Australien

Ein Jahr Australien. Eine Rasse fürs Leben.

Hunde waren schon immer meine große Liebe. Als Kind durfte ich leider keinen eigenen Hund haben, also besuchte ich jeden Sonntag meine Großtante, die immer Deutsche Schäferhunde hatte. Dort durfte ich mit den Hunden spazieren gehen, „Hundeschule machen“ und einfach Zeit mit ihnen verbringen. Später war ich immer wieder als Hundesitterin unterwegs und lernte dabei ganz unterschiedliche Rassen kennen.

Trotzdem musste ich ziemlich lange auf meinen ersten eigenen Hund warten. Studium, Weltreise, vier Kinder, Hausrenovierung – irgendwie war nie der richtige Zeitpunkt.

2019 verbrachten wir schließlich mit unserer Familie ein Jahr in Australien. Dort lernte ich eine Rasse kennen, von der ich vorher noch nie gehört hatte: den Australian Labradoodle. Das freundliche Wesen und die besondere Ausstrahlung dieser Hunde haben mich sofort begeistert. Ich wollte unbedingt mehr über sie wissen und begann, mich intensiv mit der Rasse zu beschäftigen.

Noch in Australien nahmen wir Kontakt zu einer österreichischen Züchterin auf und ließen uns auf die Reservierungsliste für einen Welpen setzen. Das Verfahren kam mir anfangs fast ein bisschen wie ein Bewerbungsgespräch vor und war für mich völlig neu. Gleichzeitig fand ich es aber sehr beruhigend, dass die Züchterin so genau wissen wollte, wohin ihre Welpen kommen und ob Hund und Familie wirklich zusammenpassen.

Hemma und Maroni beim Pfotegeben
Maroni bei seinem Einsatz als Lesehund neben einem aufgeschlagenen Schulbuch
Maroni bei seinem Einsatz als Lesehund in einer Grazer Volksschule.
Maroni

Maroni – unser erster Australian Labradoodle

Dann ging es plötzlich doch schneller als gedacht: Wir rutschten auf der Warteliste nach vorne und durften Maroni schon ein halbes Jahr später bei uns aufnehmen. Ich weiß noch genau, wie glücklich wir waren, als dieses kleine schokobraune Kerlchen endlich bei uns einzog.

Maroni hat uns sehr schnell gezeigt, was für wunderbare Begleiter Australian Labradoodles sein können. Er ist freundlich, aufmerksam, unglaublich menschenbezogen und voller Energie und Lernfreudigkeit. Heute ist er ausgebildeter Therapiebegleithund und begleitet mich regelmäßig in eine Grazer Volksschule. Dort arbeitet er als Lesehund und hilft Kindern, die sich mit dem lauten Vorlesen schwertun. Auch in einem Seniorenheim war er immer wieder als Besuchshund zu Gast– und es berührt mich jedes Mal aufs Neue, wie viel Freude ein Hund Menschen schenken kann.

Natürlich besteht Maronis Leben nicht nur aus Einsätzen. Er liebt Mantrailing, Nasenarbeit, Tricktraining und vor allem gemeinsame Wanderungen. Er braucht Beschäftigung, genauso aber auch Ruhe – und ist bei all dem in erster Linie eines: unser Familienhund.

Maroni ist nicht Teil unseres Zuchtprogramms. Für Mai Doodle ist er trotzdem von großer Bedeutung, denn das Leben mit ihm hat meinen Wunsch, selbst Australian Labradoodles zu züchten, ganz wesentlich geprägt.

Hazel mit ihrer Stoffkarotte
Der nächste Schritt

Der Wunsch nach einer eigenen Zucht

Mit Maroni wuchs nicht nur unsere Begeisterung für Australian Labradoodles. Irgendwann merkte ich, dass ich mir mehr vorstellen konnte, als einfach nur glücklich mit meinem eigenen Hund zu sein. Der Wunsch, selbst einmal Welpen dieser Rasse großzuziehen, wurde immer stärker.

Was mich dabei besonders fasziniert, ist diese Mischung aus freundlichem, menschenbezogenem Wesen, Lernfreude und Vielseitigkeit. Maroni ist für uns Familienhund, Wanderbegleiter, Trainingspartner und Therapiebegleithund zugleich. Genau solche Hunde wünsche ich mir auch für andere Menschen: Hunde, die mit uns den Alltag bestreiten und gleichzeitig verschönern, gerne etwas mit ihren Menschen unternehmen und dabei verlässliche Begleiter sind.

Für mich war von Anfang an klar, dass ich in einem Verein und unter hohen ethischen und gesundheitlichen Standards züchten möchte. Dazu klein, familiär und mit viel Zeit für jeden einzelnen Hund und jeden Wurf. Keine Welpenproduktion, keine Zwinger und keine Aufzucht irgendwo abseits vom Familienleben. Unsere Welpen sollen dort groß werden, wo auch wir leben – mitten im Haus und mitten in unserem Alltag.

Aus diesem Wunsch ist schließlich Mai Doodle entstanden.

Hemma mit Hazel
Hazel allein am Berg
Hazel

Und dann kam Hazel

Als der Wunsch nach einer eigenen Zucht immer konkreter wurde, begann auch die Suche nach der richtigen Hündin. Und schließlich kam Hazel zu uns – unsere süße karamellfarbene Australian Labradoodle-Hündin aus der Slowakei. Vielen Dank an meine Mentorin Denisa, die mir Hazel anvertraut hat!

Hazel hat einen wundervollen Charakter und genau das Wesen, das wir uns für unsere zukünftige Zucht wünschen. Sie ist sanft, geduldig, verschmust und unglaublich gerne bei ihren Menschen. Gleichzeitig ist sie neugierig, unternehmungslustig und bei unseren Wanderungen mit Begeisterung dabei.

Natürlich ist Hazel für uns in erster Linie unser Familienhund. Aber mit ihr beginnt auch ein neues Kapitel: Sie soll die erste Zuchthündin von Mai Doodle werden und 2027 ihren ersten Wurf bekommen.

Besonders gespannt sind wir darauf, wie sich ihr ruhiges und menschenbezogenes Wesen in ihren Welpen wiederfinden wird. Unser Wunsch sind Hunde, die nicht nur wunderschön aussehen, sondern vor allem charakterlich überzeugen – als Familienhunde, verlässliche Alltagsbegleiter und vielleicht auch einmal als Therapiebegleit- oder Assistenzhunde.

Mit Hazel wird aus einer lange gewachsenen Idee nun langsam Wirklichkeit.

Hazel kennenlernen