Die Rasse

Australian Labradoodle

Viel mehr als eine Kreuzung aus Labrador und Pudel: Der Australian Labradoodle ist das Ergebnis eines über Generationen aufgebauten, multigenen Zuchtprogramms.

Die Geschichte des Labradoodles begann in Australien mit der Idee, einen geeigneten Assistenzhund für Menschen mit Hundeallergie zu entwickeln. Dafür wurden der menschenbezogene, arbeitsfreudige Labrador Retriever und der intelligente, kaum haarende Pudel miteinander verpaart.

Aus dieser ursprünglichen Idee entwickelte sich über viele Jahre der Australian Labradoodle. Verantwortungsvolle australische Zuchtprogramme arbeiteten gezielt daran, Wesen, Gesundheit, Körperbau und Fell über viele Generationen zu festigen. Dabei flossen auch weitere Rassen in die frühen Linien ein. Heute sind es nur noch der Labrador Retriever, der Pudel sowie englischer und amerikanischer Cocker Spaniel.

Das Ergebnis ist der Australian Labradoodle, wie wir ihn heute kennen: ein freundlicher, intelligenter und vielseitiger Begleithund mit einem charakteristischen, meist sehr wenig haarenden Fell.

Ein klassischer Labradoodle entsteht aus der Kreuzung eines Labradors mit einem Pudel. Bei einer F1-Verpaarung sind die Elterntiere ein reinrassiger Labrador und ein reinrassiger Pudel. Bei einem F1B wird ein solcher Labradoodle wiederum mit einer der Ausgangsrassen – meist einem Pudel – rückgekreuzt. Fell, Aussehen und Charakter können sich bei diesen Kreuzungen entsprechend unterschiedlich entwickeln.

Der Australian Labradoodle ist dagegen multigenerational – kurz Multigen. Das bedeutet, dass Australian Labradoodles über viele Generationen gezielt miteinander verpaart und nach Eigenschaften wie Wesen, Gesundheit, Fell und Körperbau selektiert wurden. Genau diese langjährige, planvolle Zucht unterscheidet den Australian Labradoodle von vielen anderen Doodle-Kreuzungen.

Für uns ist diese über Generationen aufgebaute und dokumentierte Zucht ein wesentlicher Grund, warum wir uns für den Australian Labradoodle entschieden haben.

Australian Labradoodles gibt es in drei Größen. Gemessen wird die Schulterhöhe am Widerrist: Mini mit etwa 30 bis 42 cm, Medium mit etwa 43 bis 52 cm und Standard mit etwa 53 bis 71 cm.

Bei Mai Doodle züchten wir Australian Labradoodles in Medium.

Das Fell des Australian Labradoodles ist weich und reicht von locker gewellt bis gelockt. Besonders typisch ist das sogenannte Fleece Coat, daneben gibt es auch stärker gelocktes Wool Coat. Das gewünschte Fell verliert nur sehr wenig Haare und macht den Australian Labradoodle für viele Menschen mit Hundeallergien interessant.

Wichtig ist uns eine ehrliche Erwartungshaltung: Kein Hund kann als garantiert hypoallergen bezeichnet werden. Allergien sind individuell. Wer auf Hunde allergisch reagiert, sollte deshalb vor der Entscheidung ausreichend Zeit mit Australian Labradoodles verbringen, um die individuelle Verträglichkeit zu prüfen.

Auch bei den Fellfarben ist die Vielfalt groß: von Cream, Apricot und Red über Caramel und Chocolate bis Black oder Silver. Dazu kommen unterschiedliche Zeichnungen wie beispielsweise Solid, Parti, Tuxedo oder Phantom. Manche Farben verändern sich im Laufe des Lebens und können deutlich heller werden.

Übersicht der Größen Mini, Medium und Standard sowie typischer Fellfarben des Australian Labradoodle
Alle Fellfarben und Zeichnungen bei WALA ansehen

Was uns am Australian Labradoodle besonders begeistert, ist sein Wesen. Typischerweise sind diese Hunde freundlich, menschenbezogen, intelligent und lernfreudig. Sie möchten Teil des Familienlebens sein und genießen gemeinsame Aktivitäten ebenso wie die Nähe zu ihren Menschen.

menschenbezogen freundlich lernfreudig intelligent vielseitig

Ihre Aufmerksamkeit und Sensibilität machen Australian Labradoodles zu wunderbaren Familien- und Alltagsbegleitern. Viele bringen außerdem Eigenschaften mit, die sie für eine Ausbildung zum Therapiebegleit- oder Assistenzhund interessant machen.

Natürlich bleibt jeder Hund eine eigene Persönlichkeit. Genau deshalb sind für uns neben Gesundheit und Aussehen vor allem Charakter, gute Sozialisation und die passende Verbindung zwischen Hund und Mensch entscheidend.